Tagebuch einer Schlampe

Die hier veröffentlichten Ereignisse basieren teils auf wahren Begebenheiten, teils auf Mutmaßungen und teils auf der Phantasie des Bloggers. Hier geht es darum, einmal den Leuten aufzuzeigen, was eine Schlampe so den ganzen Tag macht und wie man sich doch in seinen Mitmenschen täuschen kann. Selbstredend sind aus Gründen des fairen Umganges mit- und untereinander alle Namen frei erfunden, Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind ungewollt und zufällig

Tuesday, June 27, 2006

Gedanken am Morgen

Hallo Leute,

ich kann echt immer nur wieder betonen, wie schön das Leben ist und wie froh ich bin, dass ich solche Eltern habe und wie sie mich erzogen haben. Das ist wirklich allererste Sahne. Andere müssen arbeiten, und ich mache einfach die Beine breit.

Gestern war ich im Düsseldorfer Stadtgarten unterwegs. Mit meinem Hund, denn das zieht bei Männern immer mehr. Unterwegs traf ich auf zwei junge Typen, die willig waren, mir 50 Euro zu geben und dafür ihren Spaß zu haben. Aber ein wenig betteln musste ich bei denen schon. Kurz darauf kam ein älterer Herr, der mein Hundi streichelte und dann mich. Wieder 50 Euro. Später dann noch ein paar Punks, die sich mit mir vergnügten. Dann war ich mit meiner Schwester essen und abends ließ ich mich vom Stracki trösten. Der Grund war, das ich traurig gewesen bin, weil der schöne gestrige Tag so schnell vorüber war. Aber wenn Stracki mich tröstet, bin ich glücklich.

Ich habe mir jetzt auch einen kleinen Lebensplan erstellt, den ich bis Ende 2008 verwirklichen will. Zunächst hänge ich Franco das Balg aus meiner WM-Wette mit Stracki an, lasse ihn dafür sorgen und vor allem bezahlen. Dann mache ich die Beine breit, bekomme mein Staatsexamen, mache Referendariatsdiens, dann das zweite Staatsexamen, dann bekomme ich die Kanzlei von Francos Vater und ein paar Monate später seine Lebensversicherung. Davor werde ich aber noch Francos Mutter in die Klapse bringen, damit die mir nicht das mir und nur mir allein zustehende Erbe erhält. Dazu brauche ich aber noch einen Plan. Wenn ihr eine Idee habt, dann mailt mir bitte. Ich bin um jeden Vorschlag dankbar. Das gleiche gilt für Ideen, wie ich die Lebensversicherung bekommen kann. Habe da zwar schon mit Stracki was ausgeheckt, was es wie einen Unfall aussehen lässt, aber so ganz zufrieden bin ich damit noch nicht.

A propos zufrieden. In Halle war ich ja vom ersten Tag an glücklich und zufrieden, kann ich auch immer wieder nur betonen. Bis zu dem Zeitpunkt, als ich Christian bekommen habe, wobei bekommen hier das falsche Wort ist. Da seht ihr mal, wozu es führen kann, wenn man so eine kleine raffgierige Schlampe ist wie ich. Da geht es immer nur um bekommen, haben oder die Beine breit machen. All das kann ich, darin bin ich Meisterin. Übrigens wollte vor etwa 12 Jahren doch glatt jemand meinen Eltern und meiner Schwester unser Revier streitig machen, das Sex-Monopol im Dorf, wonach es im Dorf nur zwei, bzw. mit mir später dann drei, Prostituierte und einen Zuhälter geben durfte. Dieses hatten meine Eltern seit 1984 inne (vorher wohnten sie irgendwo anders) und dann kam 1994 pünktlich zur 10-Jahres-Feier ein Zuhälter namens Mike P. und wollte uns das Geschäft abgrasen. Mein Vater meinte damals, unser Dorf vertrage nur einen Clan und was soll ich euch sagen: P.´s Leiche wurde nie gefunden. Wir hatten ja auch damals schon Hunde. Aber die sind auch lange tot.

Ich meinte oben natütlich, bis ich Christian kennen gelernt habe. Der ist nach Francos Vaters Kanzlei, dessen Lebensversicherung und meinem Vater meine viertgrößte richtige und wahre Liebe. Dadurch das ich ihm auch in Aussicht stellen kann, später in meiner Kanzlei für mich und an meiner Stelle zu arbeiten, binde ich ihn auf ewig an mich. Alle Männer sind naiv und lassen sich täuschen. Viele etwas. Julian und Simon mehr. Andere vielleicht noch mehr. Doch am meisten unser Dorf-Depp, der W.F.F.- widerlicher fettsack franco. Nicht nur das der denkt, ich wäre dem treu, nein, erst letzten Sonntag habe ich wieder denken müssen: Mann, ist der demlich. Wobei Mann bei dem echt falsch ist. Denn bei den 5mm-Wurmfortsatz von Mann zu sprechen, wäre ebenso verfehlt, als wenn man mich als "ehrliche, brave, züchtige, treue, rechtmäßige und ehrenwerte" Frau bezeichnen würde. Ich glaube, mein Vater hätte mich längst ins Heim gesteckt, wenn ich auch nur eine dieser Eigenschaften erfüllen würde. Übrigens lese ich gerad in der Bild von drei Mädels, die mit 14 ihren ersten Sex hatten. Darüber kann ich nur lachen. Ich war damals 12. Ha.

Aber meine Schwester, der absolute Hammer, sag ich euch. Die hat sich tatsächlich, als sie noch im Bauch meiner Mutter war, so hingedreht, das mein Vater beide gleichzeitig erwischen konnte. Bitch ! Wenigstens weiss die von ihrem ersten Mal genau so viel wie ich, nähmlich gar nicht mehr. Hat sie nun davon.

Letzten Sonntag also, wie gesagt folgendes: Franco sitzt dick und fett wie immer vor dem Fernseher auf der Couch, als ich vom See zurückkomme, wo ich mich mit Stracki und anderen mir unbekannten Typen am Strand vergnügt habe. Und dabei noch ordentlich Geld verdient habe, ne, is klr. Sonst bräuchte ich auch gar nicht aus dem Haus. Ich komme also rein, als mich der W.F.F. fragt, wo ich denn war. Ich meinte nur, bei der Stephanie, mit der zusammen lernen. Dreist, ne ? So ein Depp.

Habe ich noch irgendwas angesprochen, was gekärt werden muss ? Okay, Christian. Dazu demnächst mehr. Die Rolle von Ingrid und Anegret bei meinen Hallenser Hallunken- und Schandtaten ? Auch dazu bald mehr. Mein Abschied in Halle ? Wird noch thematisiert.

Für heute soll genug sein. Ich muss nun weg. Auf eine Beerdigung. Eine meiner liebsten Veranstaltungen. Auch wenn es schwer ist, dort sex zu haben. Gut, mit der Leiche. Wäre ne Möglichkeit und sicher ganz reizvoll. Aber kommt für mich nicht in Frage. Mache ich nicht. Da ist meine Grenze. No way. Niemals. Vergesst es. Denn: Wer zahlt mich danach ? Eben.

Machts gut und vergesst niemals: die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da. Sondern auch zum Beischlafen. Und wenn ich traurig bin, dann tröstet mich der Stracki mit seinem Zauberstab

Eure Carmen

Sunday, June 25, 2006

Wetten, dass..die Freier kommen ???

Hallo Leute,

Deutschland steht im Viertelfinale. Und viele Männer stehen vor meiner Tür und bei denen steht bestimmt auch was. Meine Silikon-Babys machen eben an. Es ist auch sehr heiß hier und wenn ich nicht so viel und hart "arbeiten" müsste, würde ich zum See fahren und dort... in der Sonne liegen. Aber ich will doch Geld verdienen und so kann ich viele Männer ins Schwitzen bringen.

Zum Beispiel den Stracki. Mit dem bin ich nämlich DIE WM-Wette eingegangen: Wenn Deutschland Weltmeister wird, darf er mir ein Kind machen, für das dann Franco sorgen muss. Also der hat mir vielleicht bestimmt schon mal ein Kind gemacht, also der Stracki, nicht der Franco, denn dazu hätte ich ja mal mit dem schlafen müssen, ich will aber nur juristischen Rat und die Kanzlei von seinem Vater, wie gesagt, denkt nur an die Kreissäge, aber bisher habe ich ja keines meiner Kinder behalten. Ich habe eben weder Zeit noch Nerven für so einen Bullshit.

Doch wenn "wir" Weltmeister werden, sorge ich zusammen mit dem Stracki für Nachwuchs. Denn irgendwann muss ich auch mal damit anfangen, und dass was mir meine Eltern in mühevoller 23-jähriger "Erziehung" beigebracht haben, an künftige Generationen weitergeben. Also die Wette steht: Werden wir Weltmeister, bleibe ich schwanger. Mit Stracki werde ich trozdessen nicht die ganze Zeit zusammenleben können, schließlich liebe ich doch den Christian, meinen früheren Schulkameraden, mit und wegen dem ich nun zusammen in Düsseldorf studiere und der später mit mir zusammen Francos Vaters Kanzlei übernehmen wird.

Dass wird schön. Der arbeitet und ich gebe unser Geld aus. Nebenher lasse ich mich von Stracki trösten und von Franco aushalten und finanzieren. Drei Männer sind erstmal genug. Wenn ich mehr will, gehe ich arbeiten. Und wie ich und ihr mich kennt, will ich stets mehr. Denn ich bin ja auch extrem geldgeil und kann meinen Hals im wahrsten Sinne des Wortes nicht voll genug bekommen.

Niemals. Zum Beispiel, ich muss ja oft noch an die Zeit in Halle denken, auch wenn mich Christian dort raus geholt hat, damals, eines schönen tages, an dem alle dachten, ich wäre nach Hause gefahren, Franco dachte ich würde lernen müssen, weil ich ja Klausur schreiben würde, so ein Dackel, jedenfalls hatte ich an dem Wochenende ein extrem heißes Date. Sein Name war Adam. Er kam aus Erfurt und hatte 2000 Euro dabei. Als Geschenk seines Vaters, um einmal einen auf dicke Hose machen zu können. Und dass war nicht untertrieben. Er fragte mich, ob es denn in der Stadt ein Bordell gebe und ich meinte nur: Red nicht, komm mit. Ich habe ja zum Glück von meinem Vater eine Wohnung direkt am Dom in der Innenstadt geschenkt bekommen, damit ich meine Freier nicht durch die ganze Stadt bis in die PAMPA bringen muss, sondern direkt loslegen kann. Schließlich darf ich keine Zeit verlieren. Aber, um euch zu beruhigen: Adam war bei weitem nicht der einzige Freier. Wie viele ich in Halle hatte, weiß ich nicht mehr. Nur das sich die Wohnung in der Stadt ausgezahlt hat, wenn ich auf mein Konto schaue.

Ja, mein Vater ist schon sehr großzügig und freut sich natürlich auch, wenn ich den Widerlichen Fettsack Franco (W.F.F.) betrüge und anschaffen gehe. Denn 10 % meiner Einnahmen gehen an meinen Vater. Der vermittelt mich dafür auch ab und zu an seine Freunde. Mir war jedenfalls in Halle niemals langweilig. Ich war stets beschäftigt und hatte kaum eine freie Minute, dafür viele Freier-Minuten. Offiziell musste ich natürlich: lernen, nach hause fahren, war krank oder erschöpft. Wenn ihr wüßtet wie leicht gläubig die Männer sind wenn jemand wie ich sein Hirn in den Titten hat und selbst die nicht echt sind, sondern aufgespritzt, ihr würdet auch euren Vater anbetteln, die 2.000 Euro zu investieren. Meine sind nun auch schon 6 Jahre alt und haben sich mehr als ausgezahlt. Nicht zuletzt haben sie den Wortschatz von Franco und desen Vater beinahe auf dieses eine Wort reduziert. Und sie bescheren mir bald alles, was Francos Vater erwirtschaftet hat. Vielleicht besuchen wir ihn dann eines Tages unter der Brücke: meine Familie, also Christian, Stracki, die Kinder und ich.

Aber nun klingelt es. Kundschaft. Die lässt man natürlich nicht warten. Ich wünsche euch eine gute Nacht und vergesst nicht: die Nacht ist nicht allein zum schlafen dar.

Euer breitbeiniges Titten-Luder Carmen.

Friday, June 23, 2006

Hallo Leute,

ihr ahnt ja nicht, was passiert ist. Könnt ihr im übrigen auch gar nicht, darum will ich es euch sagen. Nein, ich bin nicht etwa schon wieder von ner Disco-Bekanntschaft schwanger, und nein, ich habe niemanden reingelegt, betrogen oder geprellt. Außer Franco, doch den betrüge ich, seit ich im Oktober 2003 erfahren habe, dass sein Vater eine Anwaltskanzlei hat und ich deshalb telefonisch eine Beziehung mit ihm eingegangen bin. Seit dem habe ich ihn aber nur einmal betrogen: von damals bis heute. Ja, das Leben als Schlampe ist hart, sehr hart. Da hat man keine Freizeit, keine Zeit, auch noch irgendwas zu Lernen und dann macht man halt schnell die Beine breit und dann ist gut.

Das bin ich ja auch seit mindestens 6 Jahren nicht anders gewohnt und würde ich nicht jeden Tag einen anderen Typen aufreißen oder fertig machen, mir würde echt was fehlen und außerdem hätten meine Eltern in meiner Erziehung versagt. Ich musste ohnehin als Kind viel im Garten spielen, während meine Eltern Besuch hatten. Was die gemacht haben, habe ich dann mit 12 rausbekommen und seitdem mache ich das auch. Das Leben ist schön und jeder Tag ist ein unbeschwerter Freudentag für mich.

Aber zurück zur Frage, was passiert ist: der Stracki, mein Tröster in so ziemlich jeder Lebenslage, also auch dann, wenn es eigentlich gar nichts zu trösten gibt, hat herausgefunden, das meine beste Freundin Stephanie demnächst eine Lehre als Frisöse anfängt. Nein, Spaß beiseite, denn das ist nicht neu. Wirklich passiert ist folgendes:

Ihr habt ja gelesen, dass Otti Fischer seine Frau betrogen hat. Und die hat nen üblen Terz gemacht. Würde ich auch machen, wenn "mein" Franco was mit ner anderen Juristin anfangen würde und sie dann die Kanzlei seines Vaters geschenkt bekäme anstatt ich. Umgekehrt, und das ist der Punkt, ist es dem Franco egal, wenn ich mit anderen Jungs rummache und mit ihnen schlafe. Denn ich habe dank meines Vaters nicht nur die breitesten Beine, sondern auch die größten Titten bei mir im Dorf. Und weil man die nicht einfach verliert, und Franco mit seiner jämmerlichen Physiotherapeutenausbildung niemals unser Dorf verlassen würde, wird er immer mit mir zusammenbleiben, egal ob ich nun einmal in der Woche oder einmal im Monat mir in der Abtreibumgsklinik einen Namen mache.

Denn dort ist schon fast mein zweites zu Hause. Ich glaube, außer meiner Mutter, meiner Schwester und mir haben die auch groß keine Patienten. Ja, es ist schön, Herrscherin über Leben und Tod zu sein. Müsst nur mal meinen Vater fragen. Als mal so nen Typ bei meiner Mutter nicht zahlen wollte, was denkt ihr, wie er den bedroht hatte, am Schluß legte der vor lauter Todesangst noch nen Fuffi drauf. So verschafft man sich Respekt. Und nicht durch ehrliche Leistung. Neulich meinte mein Vater gar, so oft wie wir Frauen in der Abtreibungsklinik waren und er dabei zusah, könnte er den Eingriff auch selbst vornehmen. Nun, ich würde es darauf ankommen lassen. Mal sehen, wann es wieder so weit ist. Vielleicht schon bald, denn heute ist wieder Disco angesagt, und ihr wisst ja, wie das endet. Meistens sehr schön und ich werde reich dabei. Da gibt man doch gerne auch mal für nen Amaretto Kirsch 9 Euro aus, wenn man nicht selbst bezahlen muss, sondern am Ende noch bezahlt wird.

Und Franco wartet brav nach dem Handball Training, ob ich denn noch bei ihm vorbeischaue. Immer wartet er vergeblich. Da kann er höchstens von meinen Titten träumen. Nun, solange er sie mit seinen Fett-Händen nicht berührt, denn sonst würden sie wohl platzen. Aber damit ist auch gut für heute, Geld verdient sich nicht von selbst, dazu muss ich was tun und das mache ich jetzt auch. Bis morgen,

eure A & O Carmen

Thursday, June 22, 2006

NRW & Jura.....

Hallo Leute,

heute ist ein schöner Tag. Ich bin früh wach geworden, weil der Stracki nämlich nach Köln gefahren ist. Er hat sich dort endlich mal um einen Praktikumsplatz beworben, denn um mich zu trösten, braucht er ja auch hin und wieder etwas Geld. Und weil der Stracki bei mir übernachtet hat, wie er dies so oft tut, schon rein aus Tradition, bin ich natürlich auch wach geworden. Und zwar, als Stracki sich in unserer Küche Frühstück gemacht hat. Und er hat dabei Sachen verwendet, die ich von MEINEM Geld gekauft habe. Das werde ich dem auf jeden Fall noch in Rechnung stellen müssen. Aus lauter Frust hab ich mal wieder einige Kataloge durchgewälzt und mir viele schöne Sachen bestellt. Seit ich die goldene Kredit Karte von Francos Vater bekommen hab, ist das alles auch kein Problem.

Ich weiß nicht, ob ich es schon mal erzählt habe, aber ich habe ja auch zwei Hunde. Der eine ist groß und behäbig, der andere klein und flink. Und beide eignen sich gut, um im Park von jungen oder alten Männern angesprochen zu werden. So bahnen sich Geschäftsbeziehungen an. Nicht umsonst bezeichnet man Hunde auch als die besten Freunde des Menschen. Und das ist sehr wahr!

Wahr ist auch, das ich schon seit Semesterbeginn gar nicht mehr in Halle bin, sondern in Düsseldorf. Warum ich nicht mehr in Halle bin und wie meine letzten Tage in Halle waren (blutig.. ? nein, diese Tage hatte ich da doch gar nicht, denkt doch mal nach).... darüber jedenfalls bald mehr. Ach, ich könnte euch so viel schreiben und beichten, da muss ich echt aufpassen, nicht irgendwann den Faden zu verlieren. Denn der ist ein Geschenk von Hausi.

Das ist auch eine schöne Geschichte, wie ich nach Düsseldorf wechseln konnte. Ihr wißt ja das ich wegen dem süßen Typen von Strackis Silversterparty nach Düsseldorf gegangen bin. Unter anderem. Jedenfalls hatte ich aber ewig keine Zusage für Düsseldorf. Es war schon Ende Februar. Ich also hin zu meinem Vater und der meinte nur, bei dem korrupten und laschen NRW-Justizsystem wäre das ein geringes Problem. Die NRW Juristen erkennt man schon am hoch gestellten Kragen. Dieser soll die Ahnungslosigkeit kaschieren. So einen Kragen hat natürlich auch der Vater von Franco. Der hält mich ja immer noch für das Paradebeispiel der treuen und treusorgenden Freudin von Franco, ehrlich und gutmütig. Dabei hat ihm der Simon mal in einer e-Mail von meinem wahren Verhalten in Halle berichtet. Alles gelogen, befand Francos Vater: in den Telefonaten, in denen ich seinen "juristischen" Rat brauchte, wäre ich stets höflich und zuvorkommend gewesen. Hätte ich aber gar nicht sein müssen, weil den Franco und seinen Vater nur meine "Titten !!!" interessieren und sonst nichts. So ein Depp.

Jedenfalls wusste mein Vater, wie man die NRW Justiz lahmlegt. Ist alles eine Frage der Dreistigkeit und nicht zuletzt des Geldes. Er also zur Uni gefahren und dort einen schwarzen Koffer auf den Tisch gelegt. 5 Minuten später hatte ich meine Zusage für Düsseldorf. Den Koffer hat er natürlich wieder mitgenommen, samt Inhalt. Aber für mich war alles klar.

Wenn ich mal eines Tages die Kanzlei von Francos Vater habe, was hoffentlich bald passiert und was hoffentlich dazu führt, dass der Alte dann auch die Kanzlei verlässt, dann werde ich auch so nen Spitzen NRW Jurist sein. Davor muss ich aber erst noch nächstes Frühjahr Examen schreiben. Das ist aber in NRW kein Problem, dass kann jeder 5.-Klässler, vorausgesetzt, er hat die Grundschule NICHT in NRW besucht. Zur Not kann ich auch noch meine Beine breit machen.

Ja, so ist das mit den NRW Juristen. Aber es soll auch welche geben, die ein bißchen Ahnung haben vom Recht. Aber die kann man dann kaufen. Auch ohne Visa Card. Und das ist gut so.

Aber Leute, ich muss jetzt echt loß. Die Bibo wartet. Und dort wartet der Martin. Der will mir Familienrecht beibringen. Am praktischen Fall.

Also machts gut und vergesst niemals, niemals: Ich bin und bleibe die größte Schlampe in meinem Dorf.... denn meine Schwester und meine Mutter sind beide kleiner als ich....

Eure carmen..

Tuesday, June 20, 2006

3:0

Liebe Freunde,

heute fange ich mal bewußt anders an. Denn immer nur "Hallo Leute" ist genauso langweilig, als wenn man immer nur die gleiche Stellung ausprobiert. Ich war ein paar Tage weg, zuerst wieder in der Klinik und heute in Berlin bei "dem" Spiel. Jungs, war das ne Stimmung. Zuerst das Vorspiel mit einem Bekannten meines Vaters und dann das Spiel selbst. 3:0. Es steht auch für mich 3:0. 1:0 , weil ich die Karten von Francos Vater bekommen hatte, weil ich "immer dem Franco treu war, niemals fremd gegangen bin, immer brav und fleißig gelernt hab und nie andere Menschen ausgenutzt oder fertig gemacht" habe. Als ich das meinem Vater erzählte, mussten wir beide sowas von loslachen, die ganze Straße hat es bestimmt mitbekommen.

2:0, weil ich nicht nur eine Karte bekommen hab, sondern auch welche für meinen Vater, ein paar Freunde von ihm und für den Stracki, der mich dann auf der Rückfahrt getröstet hat, weil der Kahn nicht gespielt hat. Dabei schaue ich doch Fußball nur wegen dem Kahn. Nun, wenigstens waren Franco und sein Vater nicht mit dabei. Das wäre ein ätzendes Spiel geworden.

3:0 schließlich, weil ich heute abend noch ordentlich einen drauf machen werden,, meinen Sieg feiern und den der Jungs, und wo wir gerad beim Thema Jungs sind, bestimmt auch wieder ein paar Jungs blind machen und den einen oder anderen mit nach Hause bringen werde, damit mein Vater nicht völlig umsonst bis 3 Uhr wach bleiben muss, nur um meine Nachtbegleitung kennen zu lernen, denn zwei mal denselben durfte ich noch nie mit nach Hause bringen. Man kaut ja schließlich auch keinen Kaugummi ein zweites Mal, nachdem man ihn schon weggeschmissen hatte.

Wo wir bei wegschmeißen sind: ich habe dem Julian auch immer vorgeworfen, er würde mich wegschmeißen, ich Luder. Dabei lief alles ganz anders ab. Mein Happy End in Halle ist ja auch ein Abend füllendes Thema. Darüber demnächst mehr in aller Ausführlichkeit. In Halle stand es für mich am Ende 20:0. Ich muss euch ganz ehrlich sagen, ich habe keinen Tag in Halle bereut, nie mein Verhalten anderen gegenüber in Frage gestellt. Doch haben sich alle Jungs, allen voran der Julian, stets korrekt und fair mir gegenüber verhalten. Und der Simon war einfach nur blind, weil ich ihn und sein dreckiges Franzosenflittchen auseinander bringen wollte, was mir ja schließlich durch mein schlampen- und luderhaftes Auftreten ihm gegenüber geschafft hab.

Wie sagt mein Vater immer: Wenn unser Nachname eines Tages im Wörterbuch auftauchen sollte, dann mit der Definition: "unehrlich, verlogen, habgierig, geldgierig und hinterhältig". Es macht mich ungemein stolz, unsere Familientradition zu erhalten und fortzuführen.

Doch jetzt muss ich mich noch ein bißchen entspannen und dann fertig für den Abend machen...

Machts gut und vergesst nicht, ich hab keine O-Beine, sondern bin "nur"" allzeit bereit


Eure Carmen

Thursday, June 08, 2006

Schöne Träume, kurzer Quickie und netter Name

Hallo Leute,

letztens hatte ich einen Traum, der war einfach nur wunderschön. Ich war auf einem Friedhof, inmitten hunderter Trauergäste... aber wusste erst nicht, wessen Beerdigung es war. Da ging ich nach vorne, schaute in den Sarg... und machte vor Freude tausend Luftsprünge, rannte fröhlich und wild jubelnd über den Friedhof, lachte und war einfach nur glücklich. Denn der Tote war... Franco. Ich war am Ziel, denn ich weiß noch gut, dass ich mich in Halle nie getraut hatte, mit dem durch die Stadt zu laufen, weil mich dann jeder zweite Mann schief angeschaut hätte, und mich gefragt hätte, wo ich denn den fetten und hässlichen Widerling herhabe. Ja, in Halle hatte ich eine große Auswahl und war unter den Männern bekannt. Unter den Juristen, alten wie angehenden, hatte ich den Spitznamen "Fakultätsmatratze" und darauf war und ist nicht nur mein Vater sehr, sehr stolz.

Doch dann, und das holte mich schneller auf den Boden zurück als sonstwas, wachte ich auf, schweißgebadet nachts um halb fünf. Ich wusste in dem Moment gar nicht,wie mir geschehen sollte. Aus lauter Schreck tat ich etwas, das ich sonst nur mache, wenn ich ne juristische Frage habe: ich rief Franco an. Er meldete sich - und ich fing an, lauthals zu weinen und "Sch..." zu schreien. Er fragte, was denn los sei und ich sagte nur "Du lebst noch" und legte wieder auf. Den Rest der nacht konnte ich nicht mehr schlafen, weil das alles nur ein Traum war. Ach wäre er doch bloß nie vorübergegangen.So rief ich gleich morgens um acht den Stracki an, das er mich trösten soll weil ich dass geträumt habe, das mit Franco. Und so lief ich im Nachthemd die Straße herunter, grüßte ein paar Nachbarn und den Zeitungsjungen, übrigens auch ein sehr potenter und netter Mann, aber das nur am Rande, und ließ mich dann den ganzen Tag von Stracki durchtrösten.

So hatte der Tag dann doch noch sein Gutes und ich war beruhigt. Auch wenn dann abends der Franco anrief und mich fragte, was denn die morgendliche Aktion sollte. Ich sagte dem nur: "Das geht dich ja mal so was von überhaupt nichts an und wenn du noch einmal so ne Frage stellst, dann mache ich Schluß mit Dir, du Sack. Ich kenne mindestens 10 Männer, die gerne ne feste Beziehung mit mir hätten. Also noch ein Wort..." Er meinte nur, is ja gut, legte auf und ich habe mal wieder gewonnen. Ich hätte natürlich ums Verrecken nicht mit dem Schluß gemacht, sein Vater ist immerhin - leider - der einzige Anwalt den ich kenne und ich will ja nicht nur die Praktika von dem bescheinigt, sondern ich will vielmehr auch die Kanzlei so schnell wie möglich haben. A propos so schnell wie möglich: der schnellste Quickie, den ich in Halle hatte, war auf der Toilette der Jura-Bibliothek. Ich sah nen Typ im kleinen Lesesaal, blinzelte ihn an und wir trafen uns zwei Minuten später auf der Toilette. Weil aber jemand reinkam und mich vom Herren-WC verwies, dauerte unser Akt leider nur 45 Sekunden. Danach habe ich den vollbärtigen, leicht arabischen Typen lange nicht gesehen, doch als ich neulich Nachrichten schaute, erkannte ich ihn sofort wieder. Der schuldet mir immerhin noch 50 Euro aus der Geschichte.

Ich habe zwar auch so viel Geld, immerhin beträgt mein Marktwert aktuell 1,2 Mio. Euro und das soll mir erstmal jemand nach machen, legal wäre das nie zu schaffen, aber es geht mir ums Prinzip und Schulden sind nun mal einzutreiben. Muss mal mit meinen Türsteherfreunden reden, die sollen das für mich erledigen. Zur Not kann ich ja Jura und denen vor Gericht helfen.

In meinem Dorf leben übrigens auch ein paar Türken. Da hätte es wegen mir fast schon mal einen Ehrenmord gegeben, leider nicht von mir, damit wären wir wieder am Anfang der heutigen Geschichte und leider auch bereits am Ende. Schade, aber mehr weiß ich im Moment nicht zu erzählen. Mehr aus Schlampenhausen gibts dann am Sonntag wieder, weil ich ab heute Nachmittag mal wieder in die Klink muss... ihr wisst ja, Betriebsunfall. Seis drum, irgendwann benennen die noch nen Flügel nach mir, so oft wie ich da schon war. Ich freue mich, und ich freue mich auf Euch also machts gut, ihr Nasen

Eure Fakultätsmatratze Carmen

Monday, June 05, 2006

Lex carmen

Hallo Leute,

ich kann euch sagen, so langsam reißt mir der Geduldsfaden. Ich bin am überlegen ob ich ne Strafanzeige stelle. Es geht um Franco. Der war nach seinem ersten Besuch in Halle für circa 6 Monate recht schweigsam, bis er dann Ende des zweiten Semesters wieder für eine Woche dort vorbeischaute. Das allein ist zwar widerlich, aber noch nicht für sich allein strafbar. Aber wenn Franco da ist, kann nich nicht anschaffen gehen. Das ist logistisch gar nicht möglich. Und das kostet mich jeden Abend 400 Euro. Eine Menge Geld, denn insgesamt war Franco in den abgelaufenen 5 Semestern an 19 Abenden bei mir. 19 x 400 Euro plus Zinsen plus Gebühr wegen seelischer Grausamkeit machen 9.000 Euro, um die er mich beraubt hat. Nach meinem Rechtsempfinden ist dies Diebstahl, und weil ich Jura studiere, ist mein Rechtsempfinden so ausgeprägt wie mein Gewissen. Also erstens will ich von dem Franco die 9.000 Euro und zweitens soll der für 10 Jahre in den Knast, weil der mich anwidert.

Dann überlege ich mir, ob ich ne Strafanzeige gegen den Hausi stellen soll. Der hat mit mir Abi gemacht und zu dem unterhalte ich immer noch eine sporadische F**k-Beziehung, wenn mich der Stracki mal nicht trösten kann oder will. Was hat Hausi gemacht ? Der hat dem Stracki erzählt, dass meine Schwester gestern bei dem war. Dies ist für mich eindeutig Aussetzung in eine hilflose Lage und zwar von mir, weil ich der Zeit nicht die Möglichkeit hatte, zu Hausi zu gehen.

Und ich überlege mir, eine Strafanzeige gegen den Simon zu stellen, weil der 4 Semester mit seinem Franzosenflittchen glücklich war, bis ich ihn solange bedrängte, anmachte, verführte und herumknutschte, bis er eines Tages sie verließ, weil er so scharf auf mich war und ich ihn danach fallen lassen konnte wie ein Balg, das mich in meinem Bauch störte, jedenfalls soll der mir für die 4 Semester büßen und zwar sehe ich seine Tat als Verbrechen der Untreue an. Dafür soll er in den Knast.

Und schließlich der Julian. Der hat dauernd in irgendwelchen e-Mails und SMS meinen wirklichen Charakter so treffend beschrieben, so wahrheitsgemäß wiedergegeben und in 5 Semestern niemals ein falsches Wort über mich verbreitet, auch nicht gegenüber meinen Freunden. Und genau das sehe ich als Rufmord an, denn niemand, vor allem nicht der dreckige Franco, soll davon erfahren. Die Verbreitung von Wahrheiten über die Ruhrpott-Schlampe, also mich, stellt eine Verleumdung übelsten Ausmaßes dar. Dagegen muss und werde ich vorgehen.

Wenn jemand sagen oder schreiben darf, was ich für eine üble Schlampe bin, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun hat, als den Franco nach Strich und Faden zu betrügen, anschaffen zu gehen, alle Männer fertig zu machen und manche flach zu legen und nicht zu letzt, wie ich es unter vielen anderen mit Simon jahrelang getrieben hab, Männer auszunutzen, sie heiß zu machen, anzumachen, ihnen Chancen auszumalen und sie dann wegzuschmeißen, ja, wenn jemand das sagen oder schreiben darf, dann bin es ich und ich tue es in diesem Blog, damit niemand mir zuvorkommt und in irgendwelchen Mails diese jederzeit von jedermann beleg- und beweisbaren Tatsachen verbreitet. Und wenn irgendein dahergelaufenes Flittchen da draußen meint, öfter Sex zu haben als ich (mit fremden Männern, versteht sich), kurz: meint, eine noch verlogenere und hinterhältigere Schlampe als ich sein zu müssen, dann komm ich vorbei mit meinen Türsteherfreunden und stech sie ab !!

Wie sagte schon zu Schulzeiten mein Geschichtslehrer immer: Wenn die Carmen an einem Tag mal nicht v*****, dann ist sie entweder gestorben oder hat Besuch von diesem Franco.
A propos Franco, der wusste ja semesterlang nichts davon, wie ich mit Männern umgehe, jedenfalls sage ich zu meinem Vater immer, wenn er meint, ob ich denn mit Franco geschlafen habe: "Meinst du denn, ich schlafe mit jedem?"

Ach, ich muss losmachen. Ich höre gerad von Stephanie, meiner besten Freundin, dass Francos Vater eine neue Lieferung von Elektrogeräten in seinem Büro erhalten hat. Ich denke, da kann ich das ein oder andere abgreifen.

Viele Grüße aus meines Vaters Schlampenladen

Eure Carmen

Sex and the Uni

Hallo Leute,

heute bin ich echt total gut drauf. Denn gestern abend bin ich mit dem Stracki ausgegangen. In die größte Disco im Pott. Nachdem er mich getröstet hatte. Wir waren alleine, d.h. nur er und ich, zumindest kannte ich die anderen da noch nicht alle. Wir tranken Pinneken ohne Ende und irgendwann, als Stracki mal auf Toilette war, setzte ich mich ab und riss reihenweise Männer auf. Wieviele es letztendlich waren und was ich mit denen gemacht habe weis ich heute nicht mehr, weil ich soviel getrunken hatte.

Fast wie in der Uni in Halle. Wieviele Männer ich allein dort reingelegt habe, oder flachgelegt, oder bestochen, das kann ich heute nicht mehr sagen. Von wem ich schwanger geworden bin erst recht nicht, schließlich weiß auch niemand, der sich an einer Kreissäge geschnitten hat, an welcher Zacke dies genau geschehen ist. Ein paar Beispiele meines unflätigen und unkeuschen Tuns, habe ich teils schon genannt, ein paar weitere, so weit ich mich erinnern kann und keinen Straftatbestand verwirklichen würde, sollen heute folgen. Denn ich bin ehrlich und sage Euch was ich tue bzw. was ich getan habe. Wie gesagt, diejenigen, um die es sonst geht, lasse ich mal außen vor.

Das wichtigste im Jura-Studium sind die Scheine. Hausarbeiten und Klausuren bestehen. Hausarbeiten sind noch relativ leicht, wenn man einen Juristen "in der Familie" hat, der sie für einen schreibt. Wobei ich Franco und seine Familie nicht direkt zu meiner Familie zählen würde. Eher zu denen, die meine berufliche Karriere fördern. Auf mehr kommt es nicht an. Praktika, Hausarbeiten, das ist es wofür ich Francos Vater brauche, und für den Kontakt zu Francos Vater brauche ich nun mal den Franco. Ich schweife ab, denn ich wollte ja nicht über meine bisherigen Opfer sprechen.

Jedenfalls stellen Klausuren schon eine ziemliche Hürde dar. Manchmal konnte ich beim Julian abschreiben, dann war das Bestehen kein Thema. Aber es gab auch Fälle, da hatte Julian Klausuren nicht mitgeschrieben oder saß nicht neben mir, weil ich ihm ja auch sehr auf die Nerven gegangen sein muss. In diesen Fällen wäre ich durch die Klausur gefallen, hätte ich nicht rechtzeitig reagiert und bei einem meiner zahlreichen Fakultätsbesuche im Sekretariat nachgefragt, wie mein Korrekturassistent heißt. Stellt euch vor, die wollten doch glatt in zwei Fällen eine Frau meine Klausuren korrigieren lassen. In diesen beiden Fällen habe ich natürlich sofort meinen Vater angerufen, damit er einen Geldkoffer mitbringt und so dafür sorgt, dass zumindest ein Mann die Klausuren korrigiert. Und in beiden Fällen hatte er Erfolg damit. Nun war es aber wieder an mir, für mein Bestehen zu sorgen. Ich nahm also Kontakt zu den Assis über das Sekretariat auf und machte ihnen ein unmoralisches Angebot:

Und das war deshalb unmoralisch, weil von meiner Sache keine Geldforderung im Spiel war, sondern ich einfach nur die Klausuren bestehen wollte. In allen Fällen wurde mein Angebot angenommen- bis auf einen. Dazu gleich mehr. Jedenfalls habe ich so zwar nicht überragend, aber immerhin bestanden. Damit konnte ich leben. Immerhin konnte ich so die Fakultät und ihre Mitarbeiter besser kennen lernen. Auch eine schöne Erfahrung. Hätte ich über meine Erfahrungen in der Fakultät, die ich auch gerne als Fu*kultät bezeichne, eine Strichliste geführt, könnte ich euch heute eine Zahl nennen. Bei 30 habe ich aber vorsorglich aufgehört, zu zählen.

Was aber geschah in dem einen Fall, in dem der Korrekturassistent mein Angebot nicht angenommen hatte und ich deswegen durchgefallen war ? Nun, ich fuhr die schwersten Geschosse auf, heulte mich beim Simon aus, nutzte seine Kontakte zur Fachschaft, ja, er musste auch mal für irgendwas gut sein !, sprach 5 mal am Tag in der Fakultät vor, am Lehrstuhl, setzte mein Mitleidsgesicht auf und ließ einige Krokodilstränen über mein Gesicht laufen, aber nichts half. Nicht mal der Professor hatte ein Einsehen, auch die von Francos Vater verfasste Remonstration war erfolglos. Ich wurde vom Wachschutz nach 4 Stunden aus der Fakultät geworfen und musste die Klausur nochmal schreiben. Damit war es für mich nicht getan. Ich bekam heraus, wo der Assi wohnt und bin dann abends mal hingefahren. Ich wusste schnell, dass er eine Freundin hatte und wusste, was zu tun ist. Ich hab dem mein Höschen untergejubelt, in der Sprechstunde unbemerkt Lippenstift an den Hemdkragen geschmiert, ihm Liebesbriefe geschrieben, sein Auto mit einem Herz zerkratzt. Positiver Doppeleffekt für mich: die nächste Klausur bestand ich, seine Freundin trennte sich von ihm. Wieder hatte ich zugeschlagen. Ich bin ja so stolz auf mich.

Und mein Vater sagte wegen eines anderen Vorfalls, er habe einen Hammer Respekt vor mir. In diesem Fall ging es um eine Lebensversicherung. Und zwar um die eines wissenschaftlichen Mitarbeiters. Die war hochdotiert und bisher auf seine Eltern ausgestellt. Dies erfuhr ich zufällig, als ich bei einem meiner Besuche in der Fakultät an seinem Büro vorbeiging und er gerad mit seinem Vater am Telefon darüber redete. Ich dachte mir, so nicht, Freundchen. Ich stolzierte unverzüglich in sein Büro, schloß die Tür, zog erst mich und dann ihn aus und es konnte losgehen. Nun gut, die Lebensversicherung habe ich nicht bekommen, dafür aber eine ordentliche Ladung...... von... und von Lehrbüchern und Kommentaren für meine persönliche Bücherei. Durch meine Arbeit konnte ich mir ohnehin alle Bücher leisten, die ich wollte und brauchte. Das ist immerhin auch was.

Eine letzte Geschichte noch, weil ich gleich weg muss, Mittagessen mit dem Stracki. Es begab sich Anfang des Jahres, als ich frisch aus den Weihnachtsferien kam und noch immer an die Silvesterfete beim und mit dem Stracki denken musste. Franco wusste von alledem nichts. Ich konnte mir in aller Ruhe die Fotos im Internet anschauen. Am Donnerstag, dem ersten Vorlesungstag im neuen Jahr, war meine Laune aber total im Keller. Und dies lag daran, das mir ein anderer Partygast, mit dem ich aber nichts anfangen konnte, weil ich ja mit Stracki und er mit so ner Asien Mietze beschäftigt war, nicht aus dem Kopf gehen wollte. An diesem Tag, wir bekamen da noch die Polizei recht Klausur zurück, bei der ich schon vor Abreise in die Weihnachtsferien für mein Bestehen gesorgt hatte, erfuhr ich, dass ich den schon aus meiner Schule her kennen müsste und das der auch Jura studiert und nach Düsseldorf wechseln wolle. Das ware meine Chance. Ich musste unbedingt nach Düsseldorf wechseln, damit ich den flachlegen und fertigmachen konnte. Die Zeit war knapp. Weil ich das Wochenende in Halle verbringen musste (ich sagte dem Julian, das ich auf eine Beerdigung gehen würde,das erregt Mitleid) hatte ich genügend Zeit, mich auf andere Gedanken zu bringen und bringen lassen. Ich rief einfach all jene an, mit denen ich an der Fakultät bereitsaktiv war und verbrachte nacheinander mit ein paar von ihnen mein Wochenende. Zehn Männer pro Tag ist anstrengend, aber machbar.

Wie ich im Endeffekt das Dekanat auf meinen Wechsel vorbereitet habe, könnt ihr Euch nach dem Lesen dieser Zeilen sicher denken. Ob es geklappt hat, oder nicht, dazu ein anderes Mal mehr.

Carmina burana - die bäuerliche Carmen, am Wochenende Dein Luder von der Alm. Wenn du Lust hast, lese einfach morgen wieder mein Tagebuch, dann mehr dazu.....

Eure Carmen

Pfingstnachlese

Hallo Leute,

lange nichts von Euch gehört. Ihr aber von mir auch nicht, weil es war ja Pfingsten und an Pfingsten bin ich traditionell von Freitag bis Sonntag beschäftigt und den Montag brauche ich, um auszunüchtern, runterzukommen, auszuschlafen und mich von Stracki trösten zu lassen, weil ich meinen Rekord von 2005, insgesamt 50 Männer zu erfreuen, um genau zwei verfehlt habe. Nun, mit Straki sind es ja immerhin 49. Und man kann ja nicht alles haben. Dafür liege ich, was meinen Jahresschnitt betrifft, schon jetzt weit über dem von letztem Jahr. Ich bin eben doch nicht so schlecht.

Ich frage mich echt immer, wie es die Leute anstellen, die nicht für alles die Beine breit machen (können). Ich selbst mache ja die Beine breit, wo ich gehe und stehe. Erst letztens im Park, als ich mein Hundi Gassi geführt habe, überkam es mich während des Laufens und ich habe so nebenbei mal eben 50 Euro verdient.

Ich wurde in Halle oft von Simon oder auch Julian gefragt, sag mal Carmen, warum hast du immer so wenig Zeit ? Ganz einfach: weil ich Lernen muss. In Wirklichkeit habe ich gar kein Gehirn, weil ich, als die Gehirne verteilt wurden, gerade beschäftigt war. Ambrosia ist lecker. Ihr wißt auch, was ich getan habe. Ja, ich habe Geld verdient, und beim Geld verdienen kann ich keine Zuschauer gebrauchen. Ich bin schließlich erstens kein Pornostar, weil die noch die Handlung nebenher haben, zweitens laufe ich sonst Gefahr, dass es jemand Franco erzählen könnte. Gut, den interessiert so was nicht, er würde es nicht mal verstehen. Außerdem bin ich ja dank der Aktionen gegen Julian und den Simon mit seinem Franzosenflittchen nun auch etwas glücklicher mit Franco, weil ich glückliche Beziehungen und Freundschaften zerstören konnte und nebenher natürlich noch saumäßig reich geworden bin. Aber das darf das Finanzamt niemals erfahren.

Mein Vater hat ja dieses Damenmodengeschäft, irgendwo in der Nähe von Halle. Und ich kann Euch sagen, er verdient mit dem Verkauf von Moden weit weniger als mit der Vermietung der entsprechenden Damen... Im Osten braucht man eben Geld und da ist es doch gut, wenn es selbstlose und herzensgute Menschen gibt, die nicht nur auf ihren eigenen Profit achten, sondern den Menschen auch Arbeit geben.

Ich selber habe ja auch oft behauptet, ich käme aus dem Osten. Aber vorsicht, das stimmt nicht, genausowenig wie uns die DDR drei Häuser gekostet und wir eine Pferderennbahn dabei verloren haben. Ich bin eben nicht nur gut und erfolgreich im Bett, sondern auch dabei, andere Menschen, eigentlich alle Menschen, die ich kenne, außer meinen Eltern und meiner Schwester, weil die mich ja zu dem gemacht haben, was ich bin und weil sie mir gezeigt haben, dass der ehrliche immer der dumme ist, also ich bin auch gut darin, alle anderen Menschen zu belügen, auszunutzen, auszunehmen und fertig zu machen. Es soll niemand glücklicher sein als ich und dank Franco... aber das hatten wir ja schon. Ich konnte nicht zuletzt immer allen Menschen vorschwindeln, dass ich Angst um meine Zukunft hätte, weil meine Eltern keine Rente bekämen und weil mein Vater sein ganzes Geld in Häuser stecke. Und dabei nicht mal in Freudenhäuser !!

Eine Kirche ist auch immer ein Haus der Freude, nicht zu letzt wegen dem Beichtstuhl. Aber darüber ein anderes Mal mehr. Ich muss jetzt aufhören, denn ich mache gleich noch ein wenig Telefonsex mit dem Stracki. Der ist bei seiner Oma und will mich von unterwegs anrufen.

Machts gut und vergeßt niemals.... Es gibt nicht nur immer einen Grund zu feiern, sondern auch, zu v..... versteckspielen.

Eure Carmen